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US-Jobs: "Ich werde der größte Job-Produzent sein, den Gott je geschaffen hat" (Trump)


Wirtschaft

US-Jobs: "Ich werde der größte Job-Produzent sein, den Gott je geschaffen hat" (Trump)

Die US-Wirtschaft hat zu Jahresbeginn deutlich mehr neue Stellen geschaffen als erwartet. In den USA kamen im Januar 227.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft neu hinzu, so das US-Arbeitsministerium. Die Arbeitslosenquote stieg im Berichtsmonat im 0,1 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent. Die durchschnittlichen Stundenlöhne in den USA stagnierten im Januar nahezu – plus 0,10 Prozent – erwartet wurde ein Anstieg um 0,3 Prozent.

Das ist der erste Arbeitsmarktbericht unter Trump als Präsident. Er hatte während des Wahlkampfes die offizielle Arbeitslosenquote kritisiert. Die «echte» Arbeitslosenquote könnte bis zu 42 Prozent betragen. Er schien sich dabei besonders auf die Nichterwerbsbevölkerung zu beziehen, inzwischen 95 Millionen Amerikaner (von 250 Millionen über 16), und konstatierte, diese Leute ständen im Abseits. Zur Nichterwerbsbevölkerung zählen auch Müssiggänger, Ruheständler, Hausfrauen oder Hausmänner und Auszubildende.

Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass in den USA nahezu Vollbeschäftigung herrscht.

Originalton Trump am 11. Januar:

“Es gibt jetzt einen großartige Stimmung, von der viele Menschen mir gesagt haben, dass sie noch nie zuvor erlebt haben. Wir schaffen Arbeitsplätze. Ich meine, dass ich der größte Job-Produzent sein werde, den Gott je geschaffen hat.”

JAPAN

Ausgerechnet Japaner könnten ihm dabei helfen:

Japan arbeitet nach Medienberichten an einem Paket, das mit 420-Milliarden-Euro an Investitionen 700.000 US- Arbeitsplätze schaffen soll. Es soll Trump nächste Woche präsentiert werden. Medienberichten zufolge will Ministerpräsident Shinzo Abe eine große Wirtschaftskoalition mit den USA bilden. Auch eine mögliche Beteiligung des Pensionsfonds Japans wird diskutiert.

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe:

“Ich hoffe ihm begreiflich machen zu können, dass die japanische Autoindustrie dort allein über 1 Million Menschen beschäftigt, wenn man Zulieferer einschließt.”

Nach Medienberichten (“Reuters”) will Abe am 10. Februar Trump japanische Investitionen für 140 Milliarden Euro über zehn Jahre in Aussicht stellen, etwa für Infrastrukturprojekte wie Superschnellzugstrecken oder renovierte U-Bahnen. Andere Themen seien Robotik, künstliche Intelligenz, Cybersecurity und Weltraumfahrt.

Trump hatte Japan seinen Handelsüberschuss mit den USA und die Manipulation des Yen vorgeworfen.

Kleiner Twitter-Seitenhieb auf die deutschen Exportüberschüsse:

su mit Reuters

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