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US-Einreiseverbot gestoppt: Trump-Regierung geht in Berufung


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US-Einreiseverbot gestoppt: Trump-Regierung geht in Berufung

Ein US-Richter hatte am Freitag den von Präsident Donald Trump verhängten Einreisebann für Menschen aus mehrheitlich muslimischen Ländern gestoppt. Nun hat die US-Regierung darauf reagiert und bei einem Berufungsgericht Einspruch gegen die Entscheidung eingelegt. Sollte das Gericht den Argumenten folgen, könnte Trumps Dekret umgehend wieder in Kraft gesetzt werden.Visabesitzer aus den betroffenen Ländern versuchen derweil so schnell wie möglich in die USA zu gelangen, sie befürchten, dass der Einreisestopp schon in Kürze wieder in Kraft tritt.

Auf dem Flughafen von Dallas erklärt ein Mann: “Als Syrer, ich bin Arzt und US-Bürger, glaube ich, dass wir ein produktiver Teil der amerikanischen Gesellschaft sind. Diese rücksichtslose Verordnung wird sehr viele Menschen betreffen. Ich glaube nicht, dass das Amerika irgendwie sicherer macht.” Präsident Trump hatte die Aufhebung seines Einreisestopps zuvor auf Twitter mehrfach scharf verurteilt und darauf verwiesen, dass nun gefährliche Menschen ins Land kommen könnten.

Derweil gehen die Proteste gegen sein Dekret landesweit, wie hier in Washington, weiter. Trumps Anordnung sieht vor, dass Flüchtlinge aus aller Welt für 120 Tage nicht in die USA einreisen dürfen. Flüchtlinge aus Syrien wurden sogar auf unbestimmte Zeit ausgesperrt.Außerdem verhängte er einen 90-tägigen Einreisestopp für Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern.

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