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U.S. Einreiseverbot - Freude und Erleichterung bei Heimkehrern


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U.S. Einreiseverbot - Freude und Erleichterung bei Heimkehrern

Solange vor Gericht um das Trumpsche Einreiseverbot gestritten wird, dürfen Reisende aus den Verbotsländern trotzdem in die USA einreisen. Die meisten haben entweder die amerikanische Staatsbürgerschaft oder können gültige Visa vorweisen. Auf den Flughäfen spielen sich Szenen der Erleichterung und Freude ab.

Fuad Sharif kommt aus dem Irak: “Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, ich bin sehr, sehr glücklich. Das ist ein ganz besonderer Tag, glauben Sie mir. Ich bin sehr glücklich, damit hätte ich nicht gerechnet.”

Rouda Adam ist eine im Sudan geborene Amerikanerin. Sie kommt von einer Pilgerfahrt aus Mekka zurück: “Ich war wirklich in Sorge, mein Mann hat mich auf dem laufenden gehalten, sie sollen das Problem ja angeblich gelöst haben. Danke also, Leute. Ihr, die Zeitungen, die Reporter, alle haben einen guten Job gemacht.”

Freudentränen gab es in San Francisco – die erst 12jährige Eman Ali war mit ihrem Vater vor einer Woche in Djibouti gestrandet. In Kalifornien kam es jetzt zur Wiedervereinigung mit dem Rest ihrer Familie. Eman ist als einziges Familienmitglied jemenitische Staatsbürgerin, der Rest der Familie hat die amerikanische Staatsbürgerschaft. Eman wurde nur durch Zufall nicht in Amerika, sondern im Jemen geboren; 12 Jahre hat der Vater gebracut, um die notwendigen Papiere für seine jüngste Tochter zu beschaffen.

Das kleine, ostafrikanische Djibouti ist ein direkter Nachbar Somalias und des Jemen, zwei der Länder auf Präsident Trumps Verbotsliste. Hier sind auch rund 40 Jemeniten hängen geblieben, obwohl sie im Besitz gültiger Visa sind. Am Sonntag durften sie dann einen Flug nach New York antreten, nachdem sich eine amerikanische Anwältin vor Ort für sie eingesetzt hatte.

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