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Trotz Feuerpause: 15 Tote bei Luftangriffen in Idlib

In der westsyrischen Stadt Idlib sind bei Luftangriffen mindestens 15 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden.

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Trotz Feuerpause: 15 Tote bei Luftangriffen in Idlib

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In der westsyrischen Stadt Idlib sind bei Luftangriffen mindestens 15 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Aussagen, wonach es sich um russische Jets gehandelt habe, wies das russische Verteidigungsministerium zurück.

Rettungskräfte sprachen von den heftigsten Luftschlägen seit Monaten. Bei etwa acht Angriffen seien auch mehrere Hochhäuser in Wohngebieten zerstört worden, die meisten der Opfer seien Zivilisten.

Präsident Baschar Al-Assad begrüßte unterdessen die Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump als vielversprechend, die amerikanisch-russische Kooperation im Kampf gegen die IS-Miliz auszuweiten.

Auf die Frage belgischer Reporter, ob er für den Beitrag der sechs belgischen Kampfjets gegen den IS dankbar sei, sagte Assad in Damaskus: “Es war eine kosmetische Operation, wenn sie über die amerikanische Allianz gegen die IS-Miliz sprechen wollen. Die Allianz war eine Illusion, weil die IS-Miliz während dieser Zeit expandiert hat. Außerdem war die Operation eine illegale Operation, weil sie ohne Konsultation oder Ermächtigung der syrischen Regierung geschah.”

Regierung und Rebellen werfen sich gegenseitig vor, den eigentlich seit Ende Dezember geltende Feuerpause zu verletzen.

In der kasachischen Hauptstadt Astana sprechen Delegationen Russlands, der Türkei, des Iran und der Vereinten Nationen seit Montag auf technischer Ebene über eine Mechanismus zur Überwachung der Feuerpause und einen entsprechenden Vorschlag von Rebellenseite. Nach Informationen der russischen Agentur TASS soll noch diesen Monat eine Übereinkunft für eine gemeinsame Task-Force unterzeichnet werden.