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Dresden: Massive Proteste gegen Kunstwerk-Einweihung

Rund 100 Anhänger des islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bündnisses haben die Einweihung eines umstrittenen Kunstwerks in Dresden gestört.

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Dresden: Massive Proteste gegen Kunstwerk-Einweihung

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Rund 100 Anhänger des islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bündnisses haben die Einweihung eines umstrittenen Kunstwerks in Dresden gestört. Die Installation des deutsch-syrischen Künstlers Manaf Halbouni vor der Frauenkirche soll an das Leid der Zivilbevölkerung im umkämpften Aleppo erinnern und zwei Monate auf dem Neumarkt stehen. Das aus drei aufrechtstehenden ausrangierten Linienbussen bestehende Kunstwerk “Monument” ist Teil des Gedenkens an die Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg.

Im Hinblick auf die Gedenkveranstaltung hatte Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) im Vorfeld vor einem “Opfermythos” gewarnt und Dresden “alles andere als unschuldige Stadt” bezeichnet. Der Künstler wolle mit dem “Monument” wachrütteln und zwischen den unterschiedlichen Orten Dresden und Aleppo, zwischen unterschiedlichen Ereignissen wie der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg und der Zerstörung Aleppos im Syrienkrieg vermitteln. Die aufgebrachten Pegida-Anhänger skandierten: “Schande, Schande” und “Der Schrott muss weg.” Hilbert wurde als “Heuchler” und “Volksverräter” beschimpft.