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EM-Ausrichtung 2024: UEFA-Boss hofft auf Konkurrenz für Deutschland

Das UEFA-Exekutivkomitee tagt derzeit im schweizerischen Nyon.

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EM-Ausrichtung 2024: UEFA-Boss hofft auf Konkurrenz für Deutschland

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Das UEFA-Exekutivkomitee tagt derzeit im schweizerischen Nyon. Eines steht jetzt schon fest: UEFA-Präsident Aleksander Čeferin möchte Reformen und das nicht zu knapp. Für die Mammut-WM 2026 mit 48 Teilnehmern wünscht er sich 16 Startplätze und damit drei mehr als bisher. Auch ein Amtszeitlimit für Fußballfunktionäre wurde diskutiert:

“Der Vorschlag ist, Amtsdauerbeschränkungen einzuführen. Wie Sie sehen können, haben wir solche momentan nicht, sondern nur ein Alterslimit von 70 Jahren. Der neue Vorschlag ist, dass der UEFA-Präsident und die Mitglieder des UEFA-Exekutivkomitees nur noch maximal drei Wahlperioden à vier Jahre im Amt sein dürfen. Außerdem wird es für alle UEFA-Wettkämpfe ein transparentes Bewerbungssystem geben. Keine politischen Entscheidungen und Vorteile mehr. Jeder Ausrichter muss für jedes einzelne Turnier diesen Prozess durchlaufen.”

Zum Beispiel für die Europameisterschaft 2024. Bisher hat sich nur Deutschland beworben. Für Aleksander Čeferin keine gute Ausgangslage. Er hofft auf Konkurrenz für Deutschland, das sei immer gut für den Bewerbungsprozess. Bis zum 3. März haben die Nationalverbände noch Zeit, um ihr Interesse an der EM-Ausrichtung zu erklären.