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IS-Miliz bekennt sich zu Raketenangriffen auf Israel


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IS-Miliz bekennt sich zu Raketenangriffen auf Israel

Die israelische Armee hat mit ihrem Raketenabwehrsystem Eisenkuppel nach eigenen Angaben mehrere aus Ägypten abgefeuerte Raketen abgefangen. Für den Beschuss übernahm ein ägyptischer Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat die Verantwortung. Nach israelischer Darstellung richtete sich die Attacke gegen die Küstenstadt Eilat am Roten Meer. Es habe weder Sachschäden noch Verletzte gegeben. Sicherheitskreise auf der Sinai-Halbinsel dementierten, dass Raketen von Ägypten aus abgefeuert worden seien. Die IS-Miliz ist vor allem im Norden der Halbinsel präsent.

Im Gazastreifen wurden zwei Opfer eines mutmaßlichen israelischen Luftangriffs zu Grabe getragen. Das Gesundheitsministerium in Gaza erklärte, israelische Luft-Boden-Raketen hätten einen Schmugglertunnel im Grenzgebiet zu Ägypten getroffen. Fünf Menschen seien dabei verletzt worden. Die israelische Armee bestätigte die Bombardierungen nicht.

Nach Raketenangriffen aus dem Gazastreifen hatte Israel am Montag mehrmals Stützpunkte der Palästinenserorganisation Hamas beschossen. Eine Militärsprecherin erklärte, Luftwaffe und Artillerie hätten insgesamt sieben Ziele im Norden und Süden des Küstenstreifens angegriffen.

Seit dem Krieg zwischen Israel und Hamas im Sommer 2014 gilt eine Waffenruhe, die weitgehend eingehalten wird. Der israelische Bildungsminister Naftali Bennett sagte, ein neuer Krieg mit Hamas sei nur eine Frage der Zeit.

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