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Alarm am Flughafen Hamburg: 68 Verletzte


Deutschland

Alarm am Flughafen Hamburg: 68 Verletzte

Aufgrund von Geruchsbelästigung ist der Betrieb am Flughafen Hamburg an diesem Sonntagmittag für mehr als eine Stunde unterbrochen worden.

Der Betrieb wurde um 12:32 Uhr eingestellt und das Gebäude evakuiert, nachdem Reisende und Flughafenmitarbeiter über Augen- und Atemwegsreizungen sowie Übelkeit geklagt hatten. Um 13:45 Uhr wurde der Flugverkehr wieder aufgenommen. Auch die Zufahrtsstraßen waren zeitweilig gesperrt und der S-Bahn-Verkehr unterbrochen.

Nach Angaben der Feuerwehr wurden 68 Personen behandelt, neun mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Rund 120 Einsatzkräfte waren vor Ort. Im Flughafengebäude wurde eine Pfefferspraykartusche gefunden, ob diese die Ursache der Geruchsbelästigung war, ist noch unklar, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Stoff habe sich vermutlich über die Klimaanlage verbreitet. Von einem Terroranschlag sei nicht auszugehen, hieß es weiter.




Auch Tabaré Vázquez, der Staatspräsident von Uruguay, war von den Behinderungen betroffen. Aufgrund der vorübergehenden Einstellung des Flugbetriebes konnte seine Maschine nicht abheben.

Der Flughafen in Hamburg ist der fünftgrößte Deutschlands, 2016 wurden rund 161.000 Flüge und 16 Millionen Passagiere abgefertigt.

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