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Syrien-Konflikt: gleich zwei Friedenskonferenzen geplant


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Syrien-Konflikt: gleich zwei Friedenskonferenzen geplant

Im Norden Syriens sind Oppositionstruppen auf die Stadt al-Bab vorgerückt. Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet, die Rebellen hätten vom Norden und Südwesten angegriffen, dabei sollen sie auch Luftunterstützung von türkischen Flugzeugen gehabt haben.


Das umkämpfte al-Bab

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan bestätigte, dass Soldaten in das Stadtzentrum vorgedrungen seien. Er kündigte weitere Einsätze gegen den sogenannten Islamischen Staat auch in anderen IS-Hochburgen an: “Die nächsten Ziele sind Manbij und Raqqa. Das endgültige Ziel ist eine sichere Zone. Dafür müssen wir 4000 bis 5000 Quadratkilometer von Terroristen säubern.”

Der Vorstoß auf al-Bab birgt die Gefahr, dass Oppositionstruppen auf Truppen der syrischen Armee treffen. Auch diese rückt auf die Stadt vor, sie nähert sich von Süden.

Trotz dieser angespannten Situation gibt es neue Anläufe für Friedensverhandlungen. In der Stadt Astana in Kasachstan, wo bereits Ende Januar erfolglos verhandelt wurde, soll es ab Mittwoch Gespräche geben. Außerdem sind in der kommenden Woche Verhandlungen in Genf geplant. Dort sollen unter Vermittlung der Vereinten Nationen 21 Vertreter verhandeln. Die Leitung wird nach Angaben des Hohen Verhandlungskomitees der syrische Oppositionsvertreter Nasr al-Hariri innehaben.

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