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USA: Abtreibungsstreit neu entbrannt


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USA: Abtreibungsstreit neu entbrannt

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In den USA ist der Abtreibungsstreit neu entbrannt. Vor mehr als 200 Planned Parenthood (PP) Standorten im ganzen Land haben Abtreibungsgegner zu Demonstrationen aufgerufen, um die Regierung dazu zu drängen, der Gesundheitsorganisation, die unter anderem Abtreibungskliniken betreibt, die Mittel zu streichen.

PP-Unterstützer organisierten 150 Gegendemonstrationen unter anderem in New York:

“Wenn der rechte Flügel vor diesen Kliniken gegen Abtreibungen protestiert, sind immer überwiegend Männer dabei. Sie beschimpfen Frauen. Oft bezeichnen sie sie als Mörderinnen. Wir müssen ihnen von Angesicht zu Angesicht begegnen”, meint Aktivistin Bettey Maloney.

US-Präsident Donald Trump hatte sich gegen Schwangerschaftsabbrüche ausgesprochen. Das gab den Abtreibungsgegnern Aufwind:

“Solange sich diese Zelle teilt, ist sie lebendig. Das ist kein Polyp, den man wie einen wuchernden Krebs entfernen kann. Ich glaube nicht, dass das böse Menschen sind. Ich glaube, sie verstehen es einfach nicht. Für sie ist es eine Störung ihrer Wahlfreiheit”, sagt Abtreibungsgegnerin Carol Romeo.

Bereits in der Vergangenheit war PP das Ziel von Abtreibungsgegnern. Einrichtungen wurden beschädigt oder stehen vor der Schließung.

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