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IWF-Chefin Lagarde: Finanzreformen müssen weitergehen


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IWF-Chefin Lagarde: Finanzreformen müssen weitergehen

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IWF-Chefin Christine Lagarde sieht Europa vor einem Jahr wichtiger Richtungsentscheidungen. Ihre Sorge gilt vor allem euroskeptischen Positionen. “Ich bin besorgt – wie wir alle – mit Blick auf manche dieser Wahlen”, sagte sie auf einer Konferenz mit Wirtschaftspolitikern und Wissenschaftlern in Dubai (World Government Summit 2017, 12-14 Februar). Der IWF beobachtete konzentriert US-Pläne, nach der Finanzkrise angepackte Finanzreformen zurückzudrehen. Das betreffe immerhin das Kerngeschäft des IWF, “die globale Finanzstabilität”.

Christine Lagarde, geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds:

“Nach unseren spärlichen Informationen haben wir Gründe, beim Wirtschaftswachstum in den USA optimistisch zu sein. Wahrscheinlich kommt eine Steuerreform, wahrscheinlich wird zusätzlich in die Infrastruktur investitiert. Als Folge dürfte das Wachstum in den USA zunehmen.”

Zu den Ausläufern der Schuldenkrise in der Eurozone befragt, verteidigte Lagarde das Krisenmanagement der EU. Irland, Portugal und Zypern hätten sich erholt. “Es bleibt viel zu tun, es bleibt viel zu tun, keine Frage.”

Der nächste dicke Brocken sei die Zinswende nach dem Krisenmodus, ausgehend von den USA.

Christine Lagarde, geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds:

“Die Währung steigt, die Zinsen steigen, die Geldpolitik bremst ab – das wird schwierig für die globale Wirtschaft. Die Volkswirtschaften sollten sich wappnen.”

Die Regulatoren dürften die Banken nicht “machen lassen, was sie wollen.” Die richtigen “Puffer” sollten installiert sein für den Fall weiterer Schocks im Finanzsystem.

Daleen Hassan, euronews, Dubai:

“Der sogenannte Weltregierungsgipfel fällt in diesem Jahr in eine richtungsweisende Phase. Die Entscheidungsträger haben eine Menge zu besprechen, um die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern, die die meisten Regierungen rund um den Globus beschäftigen.”

su mit Reuters

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