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Nordkoreas Raketentest: neue Erkenntnisse aus Südkorea

UN-Sicherheitsrat "bedauert"

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Nordkoreas Raketentest: neue Erkenntnisse aus Südkorea

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Südkoreas Geheimdienst hat weitere Erkenntnisse über den jüngsten Raketentest Nordkoreas bekanntgegeben. Demnach soll die neue Rakete in der Lage sein, mehr als 2.000 Kilometer weit zu fliegen. Die Rakete war am Sonntag gestartet und nach 500 Kilometern Flug ins Japanische Meer gefallen.

Meinung

Nordkorea gibt seine Mittel für die Entwicklung von Raketen aus, während es den Bürgern an Vielem fehlt

Volodymyr Yelchenko Präsident des UN-Sicherheitsrates

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen war auf Betreiben Südkoreas, Japans und der USA zu einer Dringlichkeitssitzung zusammengekommen. “Diese Aktivitäten befördern Nordkoreas Entwicklung von Atomwaffen, und sie erhöhen die Spannungen”, fasste der ukrainische Präsident des Sicherheitsrates Volodymyr Yelchenko die Ergebnisse zusammen. “Die Mitglieder des Sicherheitsrates bedauern, dass Nordkorea seine Mittel für die Entwicklung von Raketen ausgibt, während es den Bürgern des Landes an Vielem fehlt.”

Im vergangenen Jahr waren die Sanktionen gegen Nordkorea erneut verschärft worden. Das hielt das Land aber nicht davon ab, seine Waffensysteme weiterzuentwickeln und zu testen. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte Anfang des Jahres außerdem angekündigt, eine Interkontinentalrakete (Raketen mit einer Reichweite von mehr als 5.500 Kilometern) testen zu wollen. Der jüngste Raketenstart wird auch als Machtdemonstration gegenüber der neuen Regierung in den USA gesehen.