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64-Jährige bringt Zwillinge zur Welt - zuvor Sorgerecht für Tochter entzogen

Eine 64-Jährige, die in Spanien Mutter von Zwillingen wurde, hatte zuvor das Sorgerecht für ihre kleine Tochter verloren.

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64-Jährige bringt Zwillinge zur Welt - zuvor Sorgerecht für Tochter entzogen

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Nicht nur in Spanien erregt der Fall einer 64-Jährigen Aufsehen, die per Kaiserschnitt in Burgos im Norden des Landes von Zwillingen entbunden wurde. Die Frau hatte sich laut El Pais in den USA künstlich befruchten lassen.

Dr. Enrique Martin, der Direktor des Recoletas Krankenhauses in Burgos, bestätigte, dass es den Zwillingen – einem Mädchen und einem Jungen – sowie der Mutter gut gehe.

Das Mädchen soll 2.200 Gramm wiegen, der Junge 2.420 Gramm.

2012 Sorgerecht für kleine Tochter verloren

Besonders diskutiert wird in diesem Fall, dass das Sozialamt von Burgos der Mutter 2014 das Sorgerecht für ihre im Jahr 2012 geborene Tochter entzogen hatte. Das kleine Mädchen lebte offenbar unter nicht akzeptablen hygienischen Bedingungen.

Ob die 64-Jährige ihre Zwillinge wird behalten können, ist laut spanischen Medien noch nicht entschieden.

In Spanien gilt das Alter von 50 Jahren als Grenze für künstliche Befruchtungen. Bei älteren Frauen ist es außergewöhnlich, dass es gelingt, die Schwangerschaft lange genug aufrecht zu erhalten, dass die Kinder gesund zur Welt kommen können. Im Fall in Burgos handelte es sich laut Krankenhaus um einen geplanten Termin für den Kaiserschnitt, bei dem alles wie geplant verlief.

Das Krankenhaus in Burgos veröffentlichte sogar ein Video von der Geburt der Zwillinge.

67-jährige Spanierin drei Jahre nach Geburt von Zwillingen gestorben

Eine andere Frau in Spanien hatte im Jahr 2006 im Alter von 67 Jahren Zwillinge bekommen – und war drei Jahre später an Krebs gestorben, wie El Mundo berichtet.

In der Schweiz hatte eine 66-Jährige 2012 nach künstlicher Befruchtung in der Ukraine Zwillinge zur Welt gebracht und damit eine Debatte ausgelöst.