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G20: Lawrow und Tillerson schlagen versöhnliche Töne an


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G20: Lawrow und Tillerson schlagen versöhnliche Töne an

US-Außenminister Rex Tillerson hat sich beim G20 Treffen in Deutschland mit seinem russischen Ressortkollegen Sergej Lawrow getroffen. Moskau hatte zuvor verärgert auf Forderungen aus dem Weißen Haus nach einer Rückgabe der Halbinsel Krim an die Ukraine reagiert.

Auf die Frage, wie Lawrow die Probleme innerhalb der Trump-Administration sehe, sagte der Topdiplomat, Russland mische sich nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Länder ein.

Außerdem erklärte Lawrow, über die Sanktionen sei zwar nicht gesprochen worden, aber Sanktionen seien nicht der Normalzustand. Die, die Sanktionen verhängten, müssten sich die Wirksamkeit anschauen, und sich dann überlegen, ob es denn nicht einen anderen Weg gebe ohne künstliche Versuche, aus jeder Mücke einen Elefanten zu machen, weil es gerade ihren internationalen Interessen entspreche.

Der neue US-Außenminister Rex Tillerson erklärte, auch wenn man sich nicht bei allem einig sei und die USA natürlich ihre Interessen und die der Verbündeten verteidigen würde, so sei der Wille vorhanden, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Man erwarte, dass Russland sich an die Vereinbarungen von Minsk halte und auf eine De-Eskalation in der Ukraine hinarbeite.

Zum Abschluss der zweitägige Konferenz der wichtigsten Wirtschaftsmächte soll es an diesem Freitag um den blutigen Konflikt in Syrien gehen.

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