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'The Wall': Roger Waters (73) von Pink Floyd will an der Grenze zu Mexiko auftreten


Großbritannien

'The Wall': Roger Waters (73) von Pink Floyd will an der Grenze zu Mexiko auftreten

Der legendäre Pink-Floyd-Song The Wall ist heute wichtiger als jemals zuvor, das sagte der Mitbegründer der Kultband Roger Waters (73) in London.

In der britischen Hauptstadt wird zur Zeit die Ausstellung PINK FLOYDTHEIR MORTAL REMAINS vorbereitet, in der Erinnerungsstücke und Archivaufnahmen der Band gezeigt werden.

Roger Waters sagte auch, er wolle an der US-Grenze zu Mexiko spielen, wenn diese aufgehoben werde – oder an der Grenze zwischen Israel und Palästina, wenn die Sperranlagen dort beseitigt seien.

Es ist nicht das erste Mal, dass Roger Waters die Pläne von Donald Trump kritisiert. Vor der US-Wahl im November hatte der Musiker Trump mit Hitler verglichen und gewarnt, der Aufstieg des Geschäftsmannes sei genauso gefährlich wie die Machtergreifung des Faschismus in Deutschland in den 30er Jahren.

Bei einem Konzert in Mexiko im Oktober 2016 hatte Waters Trump auch als “Pig Man” mit einem Schwein verglichen.

Der britische Bassist und Songwriter Roger Waters hatte 1965 zusammen mit Richard Wright und Nick Mason die Band “Sigma 6” gegründet, aus der später “Pink Floyd” wurde.

“The Wall” erzählt ein bisschen die Lebensgeschichte von Roger Waters, der den Song auch 1990 nach dem Fall der Berliner Mauer am Potsdamer Platz spielte.

Die Pink-Floyd-Ausstellung in London beginnt im Mai 2017.