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Kolumbien: Letzte 300 FARC-Rebellen erreichen Entwaffnungszonen


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Kolumbien: Letzte 300 FARC-Rebellen erreichen Entwaffnungszonen

In Kolumbien sind die letzten 300 Kämpfer der linken FARC-Rebellen in sogenannten Übergangszonen angekommen. Dort sollen sie ihre Waffen abgeben und ins zivile Leben reintegriert werden. Der Prozess wird von den Vereinten Nationen überwacht.

Insgesamt gibt es 26 dieser Zonen in ganz Kolumbien, der Chef der UN-Mission General Javier Pérez Aquin gab bekannt, dass sich insgesamt 6900 Guerilleros der FARC in diese Entwaffnungszonen begeben hätten. Bis Mai sollen die Rebellen ihre Waffen abgeben, die eingeschmolzen und als Friedensmahnmale verwendet werden sollen.

Mitglieder der FARC und die kolumbianische Regierung hatten am 24. November des vergangenen Jahres einen neu ausgehandelten Friedensvertrag unterzeichnet.

In dem seit über 50 Jahren andauernden bewaffneten Konflikt zwischen dem Militär, linken Rebellen und rechten Paramilitärs sind mehr als 220.000 Menschen getötet worden, Millionen wurden aus ihren Heimatdörfern vertrieben.

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