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Proteste gegen "Sozialschmarotzersteuer" weiten sich aus


Weißrussland

Proteste gegen "Sozialschmarotzersteuer" weiten sich aus

Mehrere tausend Menschen haben in Weißrussland gegen eine Sondersteuer protestiert, die Wenigarbeiter zahlen sollen. Die Proteste griffen am Sonntag von der Hauptstadt Minsk auf mehrere andere Städte im ganzen Land über. Die Behörden des autoritär regierten Landes schienen die nicht genehmigten Demonstrationen zu tolerieren.

“Meine Rente beträgt etwa 350 Euro. 25 Jahre habe ich in einem Kindergarten gearbeitet. Ich gebe 260 Euro für Gas und Wasser aus. Die Regierung lebt auf unsere Kosten” klagt eine Rentnerin in Gomel.

“Meine ganze Familie arbeitet. Ich kenne Menschen, für die Spaghetti Luxus sind. Das sind Menschen wie die hier, die bekannte Leute “Parasiten” und “Alkoholiker” nennen”, erregt sich eine Frau in Mahiljou.





Wer weniger als 180 Tage im Jahr arbeitet muss die “Sozialschmarotzersteuer” entrichten. Sie beträgt umgerechnet 235 Euro, das ist mehr als die Hälfte eine durchschnittlichen Monatslohns. Die Abgabe soll den Staat für entgangene Steuereinnahmen entschädigen.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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