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Spanien und Frankreich wollen die Integration Europas in Form eines “Europas der verschiedenen Geschwindigkeiten” vorantreiben. Spanien, Frankreich, Deutschland und Italien sollten in diesem Europa eine Führungsrolle übernehmen, Darauf verständigten sich der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy und der französische Staatspräsident François Hollande auf dem 25. franko-spanischen Gipfel in Malaga.

“Wir müssen Lösungen zurückweisen, die nicht nur das Managment unserer Länder erschweren, sondern auch eine rechtliche Diskriminierung, Protektionismus bedeuten und Arbeitsplätze, Freiheit und die ökonomischen Aktivitäten meiner französischen Mitbürger beeinträchtigen”, meinte Hollande.

Spanien drohen in diesem Jahr zusätzliche hohe Rettungskosten für marode Sparkassen und Banken. Für den spanischen Ministerpräsidenten bedeutet “mehr Europa” die “Steuer- und Fiskalunion”: “Meines Erachtens sollten wir nicht nur über die realen Probleme von heute sprechen, sondern auch über die Zukunft. Wir sollten die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion weiterentwickeln, und jetzt ist es Zeit, über eine Steuerunion zu sprechen”, sagte Rajoy.





Hollande lud Rajoy, den italienischen Ministerpräsidenten Paolo Gentiloni und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel für den 6. März zu einem gemeinsamen Gipfel nach Versailles ein. Das Treffen solle als Vorbereitung für den EU-Gipfel am 25. März dienen, an dem in Rom der 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge feierlich begangen werden soll.



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