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Unilever-Übernahme: Kraft Heinz steckt nicht auf


Wirtschaft

Unilever-Übernahme: Kraft Heinz steckt nicht auf

Der US-Lebensmittelriese Kraft Heinz hat sein milliardenschweres Übernahmeangebot für den britisch-niederländischen Konsumgüterkonzern Unilever nach nur zwei Tagen wieder zurückgezogen. Das erklärten die Unternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung. Die Offerte hatte rund 134 Milliarden Euro umfasst. Unilever fühlte sich dadurch unterbewertet und sah zunächst keinen Raum für weitere Diskussionen. Unabhängig davon hatte Kraft Heinz bereits zuvor erklärt, weiter auf einen Zusammenschluss dringen zu wollen.

Kraft Heinz wird von der brasilianischen Private-Equity-Gesellschaft 3G Capital kontrolliert, die mit dem Philadelphia-Hersteller Kraft und der Ketchup-Ikone Heinz 2015 zwei US-Traditionsmarken
zusammengeführt hatte. Zuletzt kursierten Spekulationen über weitere Deals. Im Dezember hatten bereits Gerüchte über eine Wiedervereinigung von Kraft Heinz mit dem Oreo- und Milka-Hersteller Mondelez für Aufregung an der Börse gesorgt.