Eilmeldung

Im Zentrum der italienischen Hauptstadt Rom haben Taxifahrer rund eine Woche lang gegen die Konkurrenz des Fahrvermittlers Uber protestiert. Kurz vor einem Treffen einer Taxifahrer-Delegation mit dem italienischen Verkehrsminister kam es vor dem Sitz der Regierungspartei PD zu Ausschreitungen. Roms Virginia Raggi traf sich ebenfalls mit den Taxlern und erklärte sich solidarisch.

Die Taxifahrer werfen dem US-Unternehmen und seinen “Schwarzfahrern” unlauteren Wettbewerb vor, weil es die sonst geltenden Arbeitsregeln des Gewerbes ignoriere, die teuren Lizenzen umgehe und die Preise deshalb systematisch unterbieten könne. Bei Arbeitssuchenden ist der Dienst aber beliebt.

Am Mittwoch fanden Regierung und Taxler zu einer vorläufigen Übereinkunft: Einen Monat lang soll gemeinsam eine Lösung gesucht werden.

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