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Depressionen im Fokus der Weltgesundheitsorganisation


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Depressionen im Fokus der Weltgesundheitsorganisation

Depressionen sind ein wachsendes globales Problem und haben massive Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft. Unter den Behinderungen, die etwa die Arbeitsfähigkeit verschlechtern, sieht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Depressionen weltweit gar an erster Stelle.

Mit dem nächsten Weltgesundheitstag am 7. April will die Organisation deshalb unter dem Titel “Lasst uns über Depressionen reden” eine Kampagne starten und das folgende Jahr dem Thema widmen.

Neuen Hochrechnungen im jüngsten WHO-Report zufolge leidet ein immer größerer Anteil der Weltbevölkerung an Depressionen. Demnach waren es im Jahr 2015 weltweit rund 300 Millionen, was einem Anstieg von 18 Prozent binnen 10 Jahren entsprechen soll.

Weit über 200 Millionen Menschen leiden laut den WHO-Schätzungen zudem an Angststörungen, wobei diese zum Teil gemeinsamen mit Depressionen auftreten. Selbstmord, auch als Folge solcher Erkrankungen, machte 2015 laut dem Report gut 1,5 Prozent der Todesfälle aus und liegt damit unter den 20 häufigsten Todesursachen.

Depressionen sind behandelbar, gelten in vielen Regionen aber weiterhin als Stigma. Viele Betroffene leiden so im Stillen oder reagieren falsch. Die UN-Organisation will deshalb einen globalen Wandel anstoßen.

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