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Anschlag im Nordosten Syriens: mindestens 40 Tote


Syrien

Anschlag im Nordosten Syriens: mindestens 40 Tote

In Syrien sind bei einem Autobombenanschlag mehr als 40 Menschen getötet worden. Quellen in der Region berichten, der Anschlag sei vom sogenannten Islamischen Staat verübt worden, Ziel sei ein Sicherheitsposten der Rebellen nahe der Stadt Al-Bab gewesen. Die Verletzten wurden über die nahegelegene Grenze in die Türkei gebracht.

Al-Bab galt als die letzte große Hochburg des sogenannten Islamischen Staates im Nordwesten. Erst am Donnerstag waren Rebellen in das Stadtzentrum von Al-Bab vorgerückt und hatten die Befreiung vom IS erklärt. Der IS hat den Verlust der Kontrolle über Al-Bab inzwischen bestätigt. Die türkische Armee bombardierte zudem einen kleineren Ort in der Umgebung. Derzeit gilt in Syrien eine Waffenruhe, die Kämpfe sind nach UN-Angaben auch tatsächlich zurückgegangen. Angriffe auf die Islamisten sind davon aber ausgenommen.

Ebenfalls seit Donnerstag wird in Genf wieder über einen Frieden verhandelt. UN-Vermittler Staffan da Mistura traf zunäckst getrennt mit Vertretern der Konfliktparteien zusammen. Gesprächsthemen sind unter anderem eine Übergangsregierung und freie Wahlen. De Mistura kündigte aber an, es werde wohl keine schnelle Lösung geben.