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Frankreich: Untersuchungsrichter ermitteln jetzt im Fall Fillon


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Frankreich: Untersuchungsrichter ermitteln jetzt im Fall Fillon

In der Affäre um François Fillon ermitteln jetzt mehrere Untersuchungsrichter.

Es geht vor allem um den Vorwurf, der konservative Präsidentschaftsbewerber habe als Abgeordneter seine Frau als Mitarbeiterin bezahlt, die dafür aber nicht entsprechend gearbeitet habe. Dabei kamen über die Jahre mehr als achthunderttausend Euro zusammen.

Fillon bestreitet den Vorwurf. Den Wahlkampf aufgeben will er nur, wenn er angeklagt würde: Die jetzigen Ermittlungen werden aber in den acht Wochen bis zur Wahl kaum abgeschlossen sein.

Bei Anhängern bedankt sich Fillon für die Unterstützung.

Fillon gibt zu, er habe seine Frau als Mitarbeiterin bezahlt. Er besteht aber auch darauf, sie habe dafür entsprechend gearbeitet: So habe sie zusammen mit seiner Sekretärin die Post verwaltet und seinen Terminkalender geführt.

Vor Bekanntwerden der Vorwürfe konnte sich Fillon schon fast als künftiger Staatspräsident fühlen. Inzwischen sehen aber alle Umfragen den unabhängigen Kandidaten Emmanuel Macron in der Stichwahl, hinter der Rechtsaußenpolitikerin Marine Le Pen.

In der Stichwahl selbst würde Macron dann aber Le Pen deutlich schlagen und wäre – auch wieder laut den derzeitigen Umfragen – als Nachfolger von François Hollande neues Staatsoberhaupt der Franzosen.

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