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Anschläge in Syrien überschatten Genfer Friedensgespräche


Syrien

Anschläge in Syrien überschatten Genfer Friedensgespräche

Die gestrigen Anschläge in der syrischen Stadt Homs haben die derzeitigen Friedensgespräche überschattet. Bei diesen Anschlägen wurden mehr als vierzig Menschen getötet.

Die Friedensverhandlungen zwischen Regierung und Oppositionsgruppen finden zur Zeit im schweizerischen Genf statt.

Es ist das vierte Mal, dass sich beide Seiten dort treffen – die bisherigen drei Male ohne Erfolg. Dazu kamen dieses Jahr Gespräche im kasachischen Astana, wo es um eine Waffenruhe ging.

In Genf verlangt nun Baschar Dschafari, Verhandlungsführer der Regierung, die Opposition müsse die Anschläge von Homs verurteilen. Wer das nicht tue, sei ein Helfer der Terroristen.

Diesem Wunsch kamen die Oppositionsvertreter wenig später nach, indem sie mitteilten, sie verurteilten jede Form von Terrorismus – auch von Seiten des syrischen Staats und seiner Verbündeten.

Der Regierung warfen sie vor, sie wolle die Gespräche sabotieren. Sie selber wollten aber den politischen Prozess fortsetzen.

In Genf soll über eine neue syrische Regierung verhandelt werden, dazu über eine neue Verfassung und Wahlen.

Beide Seiten sprechen aber nicht miteinander, sondern nur mit dem UNO-Vermittler.