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Chile: Schwere Regenfälle sorgen für Notlage und Engpässe bei der Trinkwasserversorgung


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Chile: Schwere Regenfälle sorgen für Notlage und Engpässe bei der Trinkwasserversorgung

Chile wird von sintflutartigen Regenfällen erschüttert. Besonders in der Region um die Hauptstadt Santiago fielen am Wochenende extrem heftige Niederschläge. Es gibt mehrere Tote, mehr als 20 Menschen werden noch vermisst.

In den Gemeinden um die Hauptstadt Santiago bestehen Probleme bei der Trinkwasserversorgung, da Erdrutsche die Wasserzuflüsse zur Stadt verschmutzt haben.

Mario Fernández, chilenischer Innenminister:
“Was das Trinkwasser betrifft, sind wir mit einer komplexen Situation konfrontiert in den 33 Gemeinden von Santiago, das sind rund 6 Millionen Menschen.”

Schulen und öffentliche Einrichtungen bleiben zunächst geschlossen, der Wasserversorgungsbetrieb “Aguas Andinas” arbeitet mit Hochdruck daran, die Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen.

Mehrere Dörfer in den Anden sind durch die Erdrutsche von der Umwelt abgeschnitten, das erschwert die Rettungsarbeiten. Insgesamt sind davon rund 377 Menschen betroffen.

Der staatliche Notfalldienst ONEMI (Oficina Nacional de Emergencia del Ministerio del Interior ) informiert die Bevölkerung über neue Wettervorhersagen:

Das südamerikanische Land wird erneute Opfer von extremen Wetterlagen. Erst im Januar hatten Waldbrände im Landesinneren mehr als 500.000 Hektar Land zerstört.

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