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Alles vernetzt


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Alles vernetzt

Der chinesische Telekommunikationskonzern Huawai hat hohe Ziele – auf dem Smartphonemarkt will das Unternehmen alle Konkurrenten hinter sich lassen. Ein ehrgeiziges Ziel, das als Angriff auf Apple, Samsung und Co. zu verstehen ist. Die weltgrößte Messe für mobile Telekommunikation in Barcelona ist da für die Chinesen ein Pflichttermin.

Nokia versucht es derweil mit einer modernen Version eines Mobilfunkklassikers.

“Das ist ein Gerät, das von Herzen kommt, weil es ganz eng mit der Industrie verbunden ist. Kein Gerät wurde in der Geschichte der mobilen Kommunikation so oft verkauft wie dieses. Es ist eine neue Version”, sagt Luis Peixe vom Konzern HMD, der hinter dem Namen Nokia steckt.



Und was hat die Messe in Barcelona sonst noch zu bieten? Künstliche Intelligenz, alles wird computergesteuert – selbst oder gerade dann, wenn man persönlich gar nicht an Ort und Stelle ist. Die Firma Bosch etwa hat ein System entwickelt, um überall und jederzeit die Kontrolle über die eigene Bleibe zu haben.

“Man bleibt mit dem Haus verbunden, während man Auto fährt. In einem Beispielfall haben wir ein Fenster offen gelassen und es zieht Regen auf”, erläutert Steffen Hess von Bosch. “Während man fährt, bekommt man die Nachricht von zu Hause, dass das Fenster offensteht und dass es regnet. Man bekommt die Empfehlung, das Fenster zu schließen und kann das vom Auto aus tun.”

euronews-Reporterin Cristina Giner kommentiert: “Das Motto dieser Messe lautet: Alles ist vernetzt. Im Jahr 2020 sollen 50 Milliarden Geräte Internetzugang haben. Das Internet steckt dann nicht nur in Autos wie diesem hier, sondern auch in Häusern, im Gesundheitswesen, der Industrie und in Städten.”

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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