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Die britische Premierministerin Theresa May hat bei einer Veranstaltung der Schottischen Konservativen und Unionistischen Partei für den EU-Austritt Großbritanniens geworben. Schottlands Erste Ministerin Nicola Sturgeon hatte seit dem Brexit-Votum im Sommer mehrfach die Möglichkeit eines neuen schottischen Unabhängigkeitsreferendums angedeutet.

May erklärte jetzt in Glasgow, es sei kein wirtschaftlicher Grund für ein Auseinanderbrechen des Vereinigten Königreichs vorhanden:“Indien, unser Commonwealth-Partner, ist einer der größten Spirituosen-Märkte der Welt. Aber innerhalb der EU wird für schottischen Whisky ein Aufschlag von 150 Prozent für den Export nach Indien fällig. Die weltweit unübertroffene Spirituose hat in Indien nur ein Prozent Marktanteil. Ich bin mir sicher, dass unsere Schlüsselindustrien Besseres verdient haben.”

May will bis zum Ende des Monats die offizielle Erklärung zum Austritt Großbritanniens aus der EU nach Brüssel schicken. Sie hat versprochen, dafür eng mit den Regionalregierungen in Schottland, Wales und Nordirland zusammenzuarbeiten. Die Konservativen sind die zweitgrößte schottische Partei hinter Sturgeons Nationalpartei.

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