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Merkel will Zusammenarbeit mit Ägypten bei Migrationsproblematik


Ägypten

Merkel will Zusammenarbeit mit Ägypten bei Migrationsproblematik

Deutschland und Ägypten wollen im Kampf gegen den Terrorismus und bei der Bewältigung der Migrationsproblematik enger zusammenarbeiten. Dies vereinbarten der ägyptische Staatspräsident Abdel Fattah al-Sisi und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in Kairo. Deutschland bietet Programme zur Verbesserung der Lebenssituation der Flüchtlinge in Ägypten an.

“Wir haben konkrete Zusammenarbeit vereinbart, was die Grenzsicherung anbelangt. Hier hier hat Ägypten auch Vorschläge für technische Unterstürzung vorgelegt. Auch darüber muss noch weiter gesprochen werden, aber ich glaube, wenn es um Grenzsicherung geht, ist Deutschland sehr gerne bereit auch Unterstützung zu liefern”, sagte Merkel.





In der Kairoer Markus-Kathedrale traf Merkel das Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche, Papst Tawadros II., und gedachte der Opfer des islamistischen Selbstmordanschlag auf eine koptische Kirche im vergangenen Dezember.

Der koptisch-orthodoxe Bischof in Deutschland, Anba Damian hatte im Vorfeld des Besuchs die “grausame Aggressionen gegen Christen auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel” beklagt und Merkel für ihre positive Bewertung der Lage der koptischen Christen in Ägypten scharf kritisiert.

“Die Ägypter bewerten des Besuch als deutsche und europäische Anerkennung der Rolle Ägyptens bei der Stabilisierung der Region und als deutsche Unterstützung für die ägyptischen Wirtschaftsreformen und den Kampf gegen den Terrorismus innerhalb und außerhalb Ägyptens, der für beide Staaten von Bedeutung ist”, meint der Kairo-Korrespondent von euronews, Mohammed Shaikhibrahim.

Merkel beendet ihre zweitägige Nordafrika-Reise am Freitag in Tunesien mit Gesprächen über die Flüchtlingskrise und mögliche Kooperationen.

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