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Traditionelle chinesische Musik in Sotschi


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Traditionelle chinesische Musik in Sotschi

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Traditionelle chinesische Musik war einer der Höhepunkte des diesjährigen Internationalen Winterfestivals der Künste im russischen Sotschi. Ehrengast war das Hong Kong Chinese Orchestra. Das 85-köpfige Ensemble spielt traditionelle Musik, zum Teil auf Originalinstrumenten.

Yan Huichang, Hong Kong Chinese Orchestra: “In der Regel spielen wir traditionelle Melodien, versuchen aber auch, kreative Ideen hinzuzufügen, das ergibt eine besondere Mischung. Wir bemühen uns, die chinesische Musik zu breichern, damit die Menschen verstehen, dass nicht alt, sondern frisch und kreativ ist.”

Zu den traditionellen Instrumenten des Orchesters zählt die Kastenzither Zheng, auch als Guzheng bekannt .
Eines der ältesten Instrumente Chinas. Seine Geschichte reicht über 2000 Jahre zurück.

Luo Jing, Musikerin: “Die Zheng war während der Tang Dynastie vom . bis zum 9. Jahrhundert sehr beliebt. Aber nur Männer durften sie spielen. Heute dürfen Frauen das auch. Mein Instrument ist relativ neu, aber die genau Kopie eines historischen Instruments.”

Ein weiteres traditionelles Instrument ist die Erhu, gewissermaßen das Pendant zur Geige. Das Streichinstrument hat zwei Saiten, zwischen die der Bogen gespannt wird. Der dazugehörige kompakte Klangkörper wurde traditionell mit Schlangenhaut bespannt, heutzutage ist es eine PVC Membran.

Zu einer Begegnung der Instrumente unterschiedlicher Kulturen kam es in Sotschi beim gemeinsamen Konzert des Hongkonger Orchesters mit dem russischen Ensemble The Moscow Soloists.

Herman Beshulya, The Moscow Soloists: “Natürlich ist es nicht einfach, zusammenzuspielen. Es gibt Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede. Die chinesischen Musiker halten ihre Instrumente so, das klingt ganz anders. Wir versuchen, mit ihnen mitzuhalten.”

Während des Konzerts wurden Stücke von chinesischen und russischen Komponisten gespielt. Und die Harmonie war am Ende perfekt.

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