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PSA kauft Opel für 1,3 Milliarden Euro: Sorge um Jobs


Frankreich

PSA kauft Opel für 1,3 Milliarden Euro: Sorge um Jobs

Der französische Autokonzern hat sich mit General Motors auf die Übernahme von Opel geeinigt. Der Kaufpreis liegt niedriger als erwartet.

Der Deal ist unter Dach und Fach: Der französische Autokonzern PSA Peugeot Citroën hat die Marken Opel und Vauxhall für 1,3 Milliarden Euro von General Motors gekauft.

PSA will damit zu einem “europäischen Auto-Champion” und zur Nummer zwei hinter Volkswagen aufsteigen. Die Produktion könnte bei bis zu fünf Millionen Autos pro Jahr liegen.

PSA-Chef Carlos Tavares erklärte bei einer Pressekonferenz in Paris: Wir werden das volle Potential von Opel und Vauxhall freisetzen. Wir stehen voll hinter diesen zwei Traditionsmarken und hinter ihrem deutschen und britischen Erbe. Wir vertrauen auf das Talent der Angestellten und des Managements von Open und Vauxhall. Sie werden in der Lage sein Profit zu machen.

Die rund 19.000 Opel-Arbeiter in Deutschland fürchten um ihre Jobs. PSA-Chef Tavares gab keine Versprechen. Er sagte lediglich, dass einzig Leistung die Standorte beschütze. Bis 2020 sollen Vauxhall und Opel wieder schwarze Zahlen schreiben.

Und wie ist die Stimmung bei den Briten? Sie haben ähnliche Sorgen. In Großbritannien ist die offizielle Devise “vorsichtiger Optimismus”, aber die Gerüchteküche brodelt und viele fürchten Stellenkürzungen. 4,500 Menschen arbeiten in den Werken Vauxhall und Ellesmere Port in Cheshire und Luton.
Experten warnen, dass die britische, die französische und die deutsche Regierung zu allem bereit sein werden, um die Jobs in ihren Ländern zu schützen. Die Angestellten wünschen sich Garantien. Sie wollen verbindliche Zusagen.

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