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Russland: Politiker will Fußball-Hooligans gegeneinander antreten lassen


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Russland: Politiker will Fußball-Hooligans gegeneinander antreten lassen

Ein russischer Politiker hat vorgeschlagen, Kämpfe unter Fußballfans in einen Sport zu verwandeln.

Fußball-Hooligans aus Russland hatten zuletzt während der EM in Frankreich Aufmerksamkeit erregt und mehrere Städte unsicher gemacht.

In den vergangenen Jahrzehnten haben Fußballvereine Raketen gegen Hooliganismus geführt, um den Zuschauer des Fußballs zu erweitern und seinen Ruf zu verbessern.

Aber vor der Fußball-WM in Russland im kommenden Jahr hat Igor Lebedew, ein Mitglied der russischen Fußball-Union und der stellvertretende Vorsitzende der Duma, vorgeschlagen, Fußball-Hooliganismus ganz offiziell zu einer Sportart zu machen.
Lebedew veröffentlichte seinen Vorschlag auf seiner Website. Demnach sollen 20 unbewaffnete Konkurrenten gegeneinander antreten.

Lebedew sagte, dass die organisierten Kämpfe den Fans erlauben würden, ihre Aggressionen in einem Stadion in einer “friedlichen Weise” auszuüben.

“Russland wäre ein Vorreiter in einem neuen Sport”, sagte Lebedew. “Die Fans können gleich nach ihrer Anreise anfangen zu kämpfen.”

Viele Beobachter – auch in Russland – haben Lebedews Vorschläge aber beunruhigt.


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