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Unterschiedliche Reaktionen auf neue US-Einreisebeschränkungen

Die neuen Einreisebeschränkungen rufen unterschiedlichste Reaktionen hervor.

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Unterschiedliche Reaktionen auf neue US-Einreisebeschränkungen

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Die neuen Einreisebeschränkungen rufen unterschiedlichste Reaktionen hervor.

Das Flüchtlingshilfswerk der UNO wies auf die weltweiten Umsiedlungen von Flüchtlingen hin, die zum Beispiel in
Lagern leben; die USA sind das wichtigste Aufnahmeland.

Auch sie würden nun ausgesetzt; eine Sprecherin sagt, man wolle mit der amerikanischen Regierung konstruktiv zusammenarbeiten, um Lösungen zu finden.

Von dem neuen Einreiseerlass des amerikanischen Präsidenten ist zum Beispiel auch die Inhaberin eines Reisebüros in Irans Hauptstadt Teheran wenig begeistert. Iran ist eines der sechs Länder, die jetzt noch betroffen sind.

Die Frau, Zohreh Elahi, sagt, viele würden jetzt wohl ihre Pläne ändern und nicht in die USA reisen.

Die Einreisebeschränkungen treffen weiterhin auch Jemen. Dort sagt der Politikforscher Hassan Wareeth, diese Entscheidung sei rassistisch. Wenn man wirklich den Terrorismus bekämpfen wolle, dann gebe es da ganz andere Länder, wie die Golfstaaten.

Auch Somalier dürfen bald für drei Monate nicht in die USA. Staatspräsident Mohamed Abdullahi Mohamed Farmajo sagt, man müsse mit der amerikanischen Regierung darüber sprechen, da in den USA viele Somalier lebten.