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US-Amerikaner seit 10 Jahren im Iran vermisst: Familie hofft auf Trumps Hilfe


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US-Amerikaner seit 10 Jahren im Iran vermisst: Familie hofft auf Trumps Hilfe

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Seit zehn Jahren wird Robert Levinson vermisst. Der US-Amerikaner verschwand im März 2007 auf der iranischen Insel Kisch im Persischen Golf. Jetzt hofft seine Familie auf die Hilfe von US-Präsident Donald Trump. Laut Medienrecherchen soll der ehemalige FBI-Agent von CIA-Analysten bezahlt worden sein, um für die US-Regierung das iranische Regime auszuspionieren.

“Der Iran trägt Verantwortung für Bob. Sie wissen, wo er ist und was mit ihm passiert ist. Sie haben ihn seit 10 Jahren. Die Regierung der Vereinigten Staaten muss sich mit ihnen treffen und herauszufinden, was notwendig ist, um Bob nach Hause zu holen. Ich hoffe, dass die Trump-Regierung das schaffen kann”, sagte Levinsons Frau Christine.

Offiziell weiß niemand, wo sich der inzwischen 68-Jährige aufhält, oder ob er noch am Leben ist. Einige amerikanische Regierungsbeamte glauben, Levinson sei in Gefangenschaft gestorben, oder er werde nicht mehr im Iran gefangen gehalten. 2007 reisten seine Angehörigen in den Iran, um ihn zu suchen. 2010 und 2011 gab es Fotos und ein Video von dem Verschwundenen. Das waren die letzten Lebenszeichen von Levinson. Die CIA zahlte der Familie 2,5 Millionen US-Dollar, um ein Gerichtsverfahren zu verhindern, in dem die Umstände seiner Mission bekannt geworden wären. Im März 2015 erhöhte das FBI die Belohnung für Information im Fall Levinson auf fünf Millionen US-Dollar. Sollte Levinson noch am Leben sein, wäre er der am längsten in Gefangenschaft gehaltene US-Amerikaner in der Geschichte des Landes.

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