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Assad kritisiert US-Truppenpräsenz und spricht über Trump

Den Spielraum für eine militärische Kooperation mit den USA bezeichnete Assad als "rein theoretisch".

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Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat dem chinesischen Fernsehsender Phoenix ein Interview gegeben und darin US-Soldaten in Syrien als “Eindringlinge” bezeichnet. Das US-Militär hatte vor wenigen Tagen seine Präsenz in Syrien durch die Entsendung von 400 Marines fast verdoppelt. Die Gruppe soll in der Nähe von Rakka die Offensive zur Rückeroberung der Stadt aus den Händen der Miliz Islamischer Staat mit Artillerie unterstützen.

Weiter erklärte Assad, er habe von US-Präsident Donald Trump “noch nichts Konkretes” über dessen Anliegen zur Vernichtung der IS-Miliz vernommen. Den Spielraum für eine militärische Kooperation mit den USA bezeichnete Assad als “rein theoretisch”. Trumps Wille zur Zerstörung der IS-Miliz sei jedenfalls ein “vielversprechender Ansatz”. Bislang habe sich das Engagement der US-Armee im Kampf gegen die Dschihadisten “auf einige Razzien beschränkt”, sagte Assad.

Das Pentagon unterstützt überwiegend in Nordsyrien mehrere Milizen, darunter die kurdischen Volksverteidigungseinheiten. Sie beteiligen sich seit November an einer Offensive gegen die IS-Hochburg Rakka. Derzeit versuchen die Milizen, Rakka vollständig von der Außenwelt abzuschneiden. Die von den USA angeführte internationale Koalition unterstützt die Milizen vor allem mit Luftangriffen.