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Trumps Ex-Berater war Türkei-Lobbyist


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Trumps Ex-Berater war Türkei-Lobbyist

Verheimlichte Kontakte nach Russland und jetzt auch noch in die Türkei, immer mehr pikante Informationen gelangen über Michael Flynn, den ehemaligen Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, ans Licht. Den Regierungsjob hatte Flynn bereits wegen der Russland-Kontakte verloren. Jetzt kam heraus, dass er für eine halbe Million Dollar indirekt Lobbyarbeit für die türkische Regierung gemacht haben soll. Für das Geld soll er sich unter anderem für die Auslieferung des türkischen Geistlichen Fethullah Gülen starkgemacht haben. Dieser lebt in den USA, wird aber in der Türkei von den Behörden gesucht.

Bekanntgeworden waren die Kontakte, nachdem Flynn sich am Dienstag beim Justizministerium nachträglich als Auftragnehmer für Aufträge aus dem Ausland registrieren ließ. Der US-Präsident will nach Angaben seines Sprechers Sean Spicer von den Türkei-Kontakten Flynns nichts gewusst haben. Offenbar war Flynns Anwalt aber schon vor Trumps Amtsübernahme mit dem Übergangsteam für die neue Regierung in Kontakt. Spicer bestätigte das, sagte aber auch, er glaube nicht, dass Trump das bekanntgewesen sei.

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