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Neue Streiks an Berliner Flughäfen

Verdi kündigte einen Ausstand von Montagmorgen bis Dienstagmorgen an.

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Neue Streiks an Berliner Flughäfen

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Zum Wochenbeginn drohen erneut Verspätungen und Flugausfälle an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld. Die Gewerkschaft Verdi rief die rund 2000 Beschäftigten des Bodenpersonals am Sonntagmorgen zu einem weiteren Streik auf. Der Ausstand soll am Montagmorgen gegen 4.00 Uhr mit Beginn der Frühschicht starten und am Dienstagmorgen mit dem Ende der Nachtschicht gegen 5.00 Uhr enden.

Es gebe kein neues Angebot der Arbeitgeberseite, begründete Verdi-Sprecher Andreas Splanemann den Schritt. Verdi fordert bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten einen Euro mehr pro Stunde für die Mitarbeiter des Bodenpersonals und zusätzlich strukturelle Verbesserungen im Tarifvertrag.

Die Arbeitgeber boten zuletzt bei einem Gesamtvolumen von acht Prozent die schrittweise Erhöhung der Löhne in allen Entgeltgruppen an – bei einer Laufzeit von drei Jahren.

Erst am Freitag waren wegen eines Verdi-Streiks Hunderte Flüge in Tegel und Schönefeld ausgefallen. Nach Angaben eines Sprechers der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg waren fast alle Verbindungen betroffen. Mehrere Flüge wurden nach Dresden oder Leipzig umgeleitet. Am Samstagmorgen nahm das Bodenpersonal seine Arbeit wieder auf.