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Gesundheitsreform in den USA: Bald 14 Millionen ohne Krankenversicherung?


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Gesundheitsreform in den USA: Bald 14 Millionen ohne Krankenversicherung?

Bereits im kommenden Jahr könnten rund 14 Millionen US-Amerikaner weniger als jetzt krankenversichert sein, sollte die Gesundheitsreform der US-Republikaner angenommen werden.

Diese und weitere Prognosen gehen aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht des Budgetbüros des Kongresses hervor.

Der US-Gesundheitsminister Tom Price widersprach diesen Prognosen:
“Das Budgetbüro des Kongresses hat sich nur einen Teil unseres Planes angesehen. Wir sind mit dem Bericht nicht einverstanden. Unser Plan wird mehr Einzelpersonen bei geringeren Kosten erreichen und ihnen die Auswahl anbieten, die sie für sich und ihre Familien wollen und nicht die, die ihnen die Regierung aufzwingt.”

Für 2026 prognostiziert der Bericht rund 52 Millionen Menschen ohne Krankenversicherung, das sind 26 Millionen Menschen mehr als derzeit.

Nancy Pelosi, demokratische Politikerin:
“Das ist eine bemerkenswerte Zahl. Sie spricht für die Grausamkeit dieses Gesetzes, das er als “Akt der Barmherzigkeit” bezeichnet. Ich weiß nicht, ob es ein Akt der Barmherzigkeit für all diejenigen ist, die dann nicht mehr versichert sind, [ihre Jobs verlieren] und für die Krankenhäuser, die schließen müssen, besonders in ländlichen Gegenden.”

Die neuen Gesundheitspläne sind eine Reform von “Obamacare”, die der Ex-Präsident als verpflichtende Grundversorgung eingeführt hatte. Die Versicherungspflicht soll aufgehoben werden, das staatliche Defizit könnte sich durch die Reform bis 2026 um 337 Milliarden US-Dollar reduzieren.

Das Weiße Haus wirbt für die geplante Reform von “Obamacare”:

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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