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Ölpreis unter Druck: Länder produzieren mehr, als der OPEC lieb ist


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Ölpreis unter Druck: Länder produzieren mehr, als der OPEC lieb ist

Das Öl sprudelt weiter, und das, obwohl die OPEC-Staaten sich eigentlich auf eine Reduzierung der Fördermenge geeinigt hatten. In ihrem Monatsbericht weist die Organisation aus, dass ihr größter Ölproduzent Saudi Arabien im Februar die Fördermenge erhöht hat. Allerdings hatte das Land im Januar seine Förderung stärker zurückgeschraubt als von der OPEC gefordert. Die Ölvorräte in den Industrieländern stiegen auf 278 Millionen Barrel über dem fünfjährigen Mittel.

Seit Januar drosselt die OPEC die Fördermenge um 1,2 Millionen Barrels pro Tag, die erste derartige Maßnahme seit acht Jahren. Auch Nicht-Mitglieder wie Russland erklärten sich zu Einschnitten bereit. Dennoch geht die OPEC für 2017 von größeren Fördermengen in den Nicht-Mitgliedsländern aus als bisher angenommen. Dadurch könnte der Ölpreis weiter unter Druck geraten.

Der Ölpreis, der seit bereits einer Woche steil nach unten zeigt, gab weiter nach. Der WTI verlor mehr als zwei Prozent, die Sorte Brent rund 1,8 Prozent im Vergleich zum Vortag.

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