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Neue Todesopfer durch Fluten in Peru


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Neue Todesopfer durch Fluten in Peru

Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen sind in Peru innerhalb von drei Tagen mindestens ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Die Katastrophenschutzbehörde erklärte, die Zahl der durch Unwetter bedingten Todesopfer sei damit seit Dezember auf insgesamt 62 gestiegen.

Mindestens elf Menschen werden noch vermisst. Peru ist seit Wochen mit zum Teil sintflutartigen Regenfällen konfrontiert. Rund 8.000 Häuser wurden durch Erdrutsche und über die Ufer tretende Flüsse zerstört. Nach offiziellen Angaben sind 62.000 Menschen obdachlos. In vielen Regionen ist die Infrastruktur zusammengebrochen.

Besonders schlimm betroffen ist der Küstendistrikt Nuevo Chimbote mehrere Hundert Kilometer nördlich der Hauptstadt Lima. Eine verzeifelte Anwohnerin sagte:“Alles, wirklich alles ist zerstört, die ganze Einrichtung. Es gibt kein Bett mehr, nichts ist mehr da. Überall steht das Wasser, es kann nicht abfließen.”

Bürgermeister Valentin Fernandez, sagte:_“In ganz Nuevo Chimbote fällt der Unterricht aus. Vierzig Schulen stehen unter Wasser. Es gibt keinen Strom und kein Licht. Trinkwasser gibt es auch nicht, weil der Kanal dafür blockiert ist. Auch der Verkehr ist zusammengebrochen. Wir sitzen fest, weil die Straßen überspült sind.”

In mehreren Landesteilen wurde das Militär mobilisiert, um Abpump- und Aufräumarbeiten zu unterstützen. In den kommenden Tagen werden weitere Wolkenbrüche erwartet. Über 34 Distrikte hat die Regierung für vorerst 45 Tage den Ausnahmezustand verhängt.

Präsident Pedro Pablo Kuczynski erwägt eine Ausweitung der Maßnahme auf das ganze Land. Die Katastrophenschutzbehörde sprach von der folgenschwersten Naturkatastrophe der vergangenen Jahrzehnte.

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