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Proteste gegen Reform des Arbeitsrechts in Brasilien

In Brasilien haben landesweit zehntausende Menschen gegen die von der Regierung geplante Arbeitsrechtreform protestiert.

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Proteste gegen Reform des Arbeitsrechts in Brasilien

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In Brasilien haben landesweit zehntausende Menschen gegen die von der Regierung geplante Arbeitsrechtreform protestiert. In Rio de Janeiro kam es dabei zu gewalttätigen Ausschreitungen, Sicherheitskräfte setzten Tränengas gegen die Demonstranten ein. Anlass der Proteste sind Reformpläne des rechtskonservativen Staatspräsidenten Michel Temer. Seine Regierung will das Arbeitsrecht flexibler gestalten und das Rentenalter erhöhen.

In São Paulo hat der frühere Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva vor seinen Anhängern die Pläne der Regierung Temer scharf kritisiert. Er sagte, die Proteste würden erst aufhören, wenn die Brasilianer einen demokratisch legitimierten Präsidenten wählen könnten. Temer und seine rechtskonservative Partei der demokratischen Bewegung (PMDB) ließen 2016 die Koalition mit Rousseffs Arbeiterpartei platzen. Durch einen Pakt mit bisherigen Oppositionsparteien kamen die Mehrheiten für die Amtsenthebung Rousseffs zustande und Temer an die Macht.

Den ganzen Tag über demonstrierten Menschen auch bei kleineren, friedlichen Protesten. Begonnen hatte der Demonstrationstag am Morgen mit einem Streik im öffentlichen Nahverkehr.