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Spaniens britische Nachbarn: Viele Fragen in Gibraltar zum "Brexit"


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Spaniens britische Nachbarn: Viele Fragen in Gibraltar zum "Brexit"

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Es gibt nicht viele Landgrenzen, an denen ein britischer EU-Austritt für Probleme sorgen könnte: Die Grenze zu Irland zum einen, dann aber die Grenze von Gibraltar, dem britischen Besitztum, zu Spanien.

Hier gab es zwar auch trotz gemeinsamer EU-Mitgliedschaft immer wieder Probleme, aber trotzdem profitieren beide Seiten von der europäischen Innengrenze.

Was jetzt werden soll, ist unklar: Keiner wisse etwas, meint ein Spanier, der hier arbeitet. Den einen Tag höre man das, den nächsten Tag wieder etwas anderes. Er hoffe, dass alles bald geregelt werde und es so weitergehen könne wie bisher.

Das britische Gibraltar ist mit den angrenzenden spanischen Gebieten eng verknüpft. Fast alle Einwohner stimmten letztes Jahr für einen Verbleib in der EU.

Wenn Großbritannien aber austritt, sind sie mit draußen. Die Grenze nach Spanien wird dann wieder eine europäische Außengrenze – es sei denn, Spanien bekäme seinen lang gehegten Willen und Gibraltar nach gut dreihundert Jahren zurück. Das aber lehnt Großbritannien seit jeher ab.

Nach dem ersten Schreck sei man inzwischen soweit, dass man eben sage “Tschüß Europa, hallo Welt”, meint Gibraltars Regierungschef Fabian Picardo. Das sei nun leider so: Man habe sich das nicht ausgesucht, müsse aber nun das Beste daraus machen.

Dreißigtausend Menschen leben in Gibraltar; noch einmal mehr als zehntausend sind es aber, die über die Grenze pendeln und das Leben und die Wirtschaft hier am Laufen halten – bis jetzt können sie das noch ohne Probleme tun.

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