Eilmeldung

Auch Großbritannien verbietet auf manchen Flügen größere Elektronikgeräte

Nach den USA verbietet auch Großbritannien auf bestimmten Flügen größere Elektronikgeräte. Das betrifft Direktflüge aus sechs Ländern.

Sie lesen gerade:

Auch Großbritannien verbietet auf manchen Flügen größere Elektronikgeräte

Schriftgrösse Aa Aa

Nach den USA verbietet auch Großbritannien auf bestimmten Flügen größere Elektronikgeräte.

Das betrifft Direktflüge aus sechs Ländern wie Saudiarabien, Tunesien und der Türkei. Diese Liste weicht also zum Teil von der amerikanischen ab.

Geräte wie Laptops, Tabletts oder besonders große Handys dürfen auf diesen Flügen nicht mehr in die Flugzeugkabine mitgenommen werden. Im aufgegebenen Gepäck sind sie erlaubt.

Zuvor hatten schon die USA auf bestimmten Flügen ins Land größere elektronische Geräte im Handgepäck verboten.

Das Verbot gilt für Verbindungen von zehn Flughäfen im arabischen Raum, in Nordafrika und wiederum in der Türkei.

Die türkische Regierung verlangte inzwischen, das Verbot für Flüge aus der Türkei müsse rückgängig gemacht oder entschärft werden. Der Istanbuler Flughafen sei sicher, sagte der Verkehrsminister; man dürfe ihn mit den anderen auf der Liste nicht in einen Topf werfen.

Experten gehen davon aus, dass das Verbot dieser elektronischen Geräte in der Flugzeugkabine die Reaktion auf eine terroristische Gefährdung ist.

Das Heimatschutzministerium verweist in seiner Mitteilung nur darauf, dass Terroristen weiterhin Angriffe auf die Verkehrsluftfahrt planten und dabei neuartige Methoden ausprobierten.

Die Fluggesellschaften müssen die neuen amerikanischen Regelungen ab Sonnabend umsetzen. Diese Regelungen gelten unbefristet, sollen aber im Oktober überprüft werden.