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CeBIT 2017: Virtual Reality im Profisport


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CeBIT 2017: Virtual Reality im Profisport

Virtual Reality ist einer der großen Trends auf der diesjährigen CeBIT. VR-Systeme geben dem User die Möglichkeit, Dinge zu berühren. euronews-Reporter Jeremy Wilks hat sich am Stand der japanischen NTT Gruppe umgeschaut und unter anderem ein Fußballsystem gestetet.

Das auf Körper und Hände geschnallte VR-System macht die Sache noch realistischer. “Wir haben in das Virtual-Reality-Erlebnis Stöße auf die Hände und den Magen eingebaut”, erklärt Kazunari Moriuchi, Vizepräsident der NTT Gruppe. “Das ist das fortgeschrittenste VR-System weltweit.”

NTT, ursprünglich ein reines Telekom-Unternehmen, investiert heute in alle großen IT-Trends, nicht nur Virtual Reality.

Hiroo Unoura, der Präsident der Gruppe, fasst die Vision seines Konzerns folgendermaßen zusammen. “Der wichtigste Punkt für uns ist, wie jedes Unternehmen in unserer Gruppe unseren Kunden und Anwendern helfen kann, neue Geschäftsmodelle oder neue Systeme in verschiedenen Bereichen zu entwickeln.”

Eine dieser Anwendungen ist zum Beispiel das berühmte Fahrradrennen Tour de France. Die NTT-Tochtergesellschaft Dimension Data hat sämtliche Fahrräder mit GPS-Sensoren ausgestattet und eine Fülle von Daten über den Verlauf des Rennens erfasst.

Hiroo Unoura, Präsident & CEO, NTT Group: “Mit diesen Sensoren haben wir verschiedene Informationen gesammelt und diese den Fernsehsendern zur Verfügung gestellt, damit sie sie mit ihren Zuschauern teilten. Die Daten wurden auch an die Teamleiter geschickt, um die Leistungen ihrer Fahrer zu analysieren und die Rennstrategie zu verbessern.”

Und es gibt noch andre Anwendungen für das System, sagt euronews-Reporter Jeremy Wilks. “Ein Produkt aus all der Datenflut sind Augmented-Reality-Systeme, die Ihnen viele weitere Zusatz-Infos über den Sport auf dem Bildschirm liefern.”

NTT hat außerdem virtuelle Trainingsstunden für professionelle Baseball-Spieler im Angbeot.

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