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Nordkoreanischer Raketentest misslingt offenbar


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Nordkoreanischer Raketentest misslingt offenbar

Nordkorea ist nach Angaben Südkoreas und der USA ein Raketentest misslungen – im Gegensatz noch zu den Versuchen vor gut zwei Wochen.

Die amerikanische Armee teilte mit, eine Rakete sei offenbar explodiert, innerhalb der ersten Sekunden nach dem Start nahe der Stadt Wonsan.

Nordkorea strebt erklärtermaßen den Besitz von Langstreckenraketen und Kernwaffen an. Bei den Nachbarn und in den USA sorgt das für Unruhe.

Die USA stellen deshalb jetzt ein System zur Raketenabwehr in Südkorea auf, was aber wiederum China verärgert.

Erst am Wochenende meldete Nordkorea, es habe am Boden einen neuartigen Raketenantrieb getestet.

Der Versuch habe dazu beigetragen, die Grundlage für Trägerraketen zum Transport von Satelliten zu festigen. Wie schon beim Test eines Antriebs im September deutete Nordkorea an, dass ein baldiger Satellitenstart geplant sei.

Nordkorea rechtfertigt seine Raketenversuche oft mit einem Weltraumprogramm, was andere Länder aber nur für einen Deckmantel für militärische Bestrebungen halten.

Die Spannungen in der Region haben sich nach zwei Atomversuchen und mehr als zwanzig Raketentests durch Nordkorea im letzten Jahr erhöht.

Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA hat Nordkorea sein Atomprogramm zuletzt deutlich ausgebaut.

Das Land habe die Größe einer Anlage, in der Urananreicherung vermutet wird, in den vergangenen Jahren
verdoppelt.

Außerdem habe Nordkorea seine Kapazitäten sowohl bei der Plutoniumherstellung als auch bei der Anreicherung von Uran deutlich ausgeweitet.

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