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Eurozone unter Dampf

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Deutschland und Frankreich sorgen für den kräftigsten Aufschwung in der Euro-Zone seit fast sechs Jahren.

Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft – dazu zählen Industrie und Dienstleister – kletterte im März überraschend um 0,7 Punkte auf 56,7, so das Institut IHS Markit in London zu seiner Umfrage unter 5.000 Unternehmen. Das ist der höchste Wert seit April 2011.

Der deutsche Einkaufsmanagerindex erreichte durch einen Anstieg um 0,9 auf 57,0 Punkte ebenfalls den höchsten Wert seit April 2011. “Das rundet ein insgesamt starkes erstes Quartal für die deutsche Wirtschaft ab”, sagte IHS-Markit-Ökonom Trevor Balchin. Das französische Barometer stieg sogar um 1,7 auf 57,6 Punkte. “Der Binnenmarkt erweist sich als Haupttriebfeder”, meinte Chefvolkswirt von IHS Markit, Chris Williamson.

Dabei hatten Ökonomen sogar einen leichten Rückgang auf 55,8 Zähler erwartet. Ab 50 Zählern signalisiert das Barometer Wachstum.

“Die beschleunigten Zuwächse bei Wachstum, Auftragseingang und Beschäftigung deuten darauf hin, dass die hohe Dynamik auch im zweiten Quartal anhalten wird”, so Chefvolkswirt Williamson. “Dies dürfte die zuletzt aufgekommenen Zinserhöhungsspekulationen weiter anheizen”, erklärte Commerzbank-Ökonom Christoph Weil – denn auch die Preise ziehen spürbar an.

Die Währungshüter halten ihren Leitzins seit gut einem Jahr bei null Prozent, um Konjunktur und Preise anzuschieben.

su mit Reuters

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