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Hart im Nehmen: Börsen trotzen "Brexit" und Trump


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Hart im Nehmen: Börsen trotzen "Brexit" und Trump

Weder Donald Trumps politische Misserfolge noch die anstehenden Brexit-Verhandlungen konnten die Anleger schrecken:

Gestützt von einem schwächeren Euro, marschierte der deutsche Aktienindex Dax ein 0,44-Prozent-Schrittchen weiter in Richtung seines zwei Jahre alten Rekordhochs – 12.390 Punkte. Auch der FTSE in London legte etwas zu (+0,41%), der Eurostoxx um einen Viertelpunkt.

Vom aktuellen “Brexit”-Antrag bleibt aber ein ungutes Bauchgefühl.

James Hughes, Analyst bei der britischen Brokerfirma GKFX, London:

“Ökonomische und Marktrisiken ergeben sich aus der Tatsache, dass keiner weiß, wie das Ganze ausgeht. Und es spielt keine Rolle, was Politiker uns erzählen, ob nun die von der EU oder die britischen – was wir erwarten, oder was sie erwarten, oder was ein Abkommen bedeuten könnte. Wir kennen die Antworten einfach nicht. Aus Sicht der Finanzmärkte ist es diese Unsicherheit, die die Probleme verursacht.”

Die US-Anleger haben das Debakel um die US-Gesundheitsreform von US-Präsident Donald Trump offenbar weitgehend abgehakt. Der Dow-Jones-Index verlor 0,3 Prozent, der S&P notierte zunächst kaum verändert.

Die Gemeinschaftswährung Euro tendierte etwas schwächer bei 1,0803 Dollar – Tendenzen zur Straffung der Geldpolitik seien sehr überschätzt worden, so Medienberichte (“Reuters”). Das britische Pfund gab auf 1,2393 Dollar nach.

su mit dpa, Reuters

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