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Krankes Online-Spiel soll 130 Teenager in den Selbstmord getrieben haben


Russland

Krankes Online-Spiel soll 130 Teenager in den Selbstmord getrieben haben

In Russland wird ein Video-Spiel für den Selbstmord von 130 Teenagern verantwortlich gemacht. Das Social-Media-Spiel mit dem Namen “Blue Whale” wurde inzwischen aber auch in Westeuropa gespielt. Die Spieler erhalten über 50 Tage lang Aufgaben, die sich von Tag zu Tag steigern. Ihre Erfüllung muss durch Beweisfotos belegt werden.

Zu den Aufgaben zählen, Berichten zufolge, das Aufstehen zu ungewohnten Uhrzeiten, das Betrachten von Horrorfilmen und Selbstverstümmelungen. Gleich am Anfang müssen sich die Jugendlichen einen Blauwal in den Unterarm oder die Hand ritzen.

Am 50. Tag schließlich soll der Administrator die Spieler auffordern, Selbstmord zu begehen.

Aufhören ist nach den Spielregeln verboten. Wer aufhören will, dem droht der Administrator “Ich habe alle deine Informationen. Sie werden zu dir kommen”, berichtet ein Reporter, der sich zu dem Spiel angemeldet hatte.

Erlebnisbericht eines Blue Whale Spielers



Verbreitet wird das Spiel über das in Russland populäre Soziale Netzwerk „Vkontakte”. Eine Spezialeinheit der russischen Polizei ermittelt in der Causa. Die Website ist inzwischen offline.

In der britischen Grafschaft Cornwall warnte die Polizei die Eltern vor dem “kranken” Spiel:





“Wer auch immer dieses schreckliche Spiel erfunden hat, ist krank! Eltern: Bitte seid euch der Gefahren dieses Spiels bewusst und sprecht auch mit euren Kindern darüber!” twitterte eine Kontaktbereichsbeamtin.

Ob und wenn ja, wieviele der 130 Selbstmorde, die in Russland mit “Blue Whale” in Verbindung gebracht werden, wirklich auf das Social-Media-Game zurückzuführen sind, ist noch nicht abschließend geklärt.

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