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Türkische Richter sperren Buchungsportal Booking.com


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Türkische Richter sperren Buchungsportal Booking.com

«Wir widersprechen der einstweiligen Verfügung und legen Berufung ein. Booking.com verhält sich immer konform zu den lokalen Richtlinien» – so reagierte das Hotelbuchungsportal Booking.com auf einen gerichtlich angeordneten Stopp von Vermittlungen in der Türkei. Türkische Hoteliers hatten sich über die Höhe der Vermittlungsgebühren von Booking.com beklagt, Istanbuler Richter die Marktmacht des Vermittlers mit Sitz in Amsterdam in den Niederlanden als wettbewerbsverzerrend eingestuft.

Die Booking.com-Muttergesellschaft Priceline in den USA gilt als größtes Online-Reisebüro weltweit.

Das Gericht habe Booking.com außerdem aufgrund einer früheren Beschwerde zu 636.000 Euro Geldstrafe für „dem fairen Wettbewerb widersprechende“ Aktivitäten in der Türkei verurteilt, so der Kläger, der zum Teil staatliche türkische Reisebüro-Verband Türsab.

Über die App und die Webseite des Portals Booking.com waren aus der Türkei heraus keine Unterkünfte im Land mehr zu buchen.

Die Tourismusbranche in der Türkei ist in einer schweren Krise. Terroranschläge und die angespannte politische
Lage im Land haben die Zahl der ausländischen Urlauber reduziert. 2013 waren im Februar noch 1,62 Millionen Touristen angekommen, in diesem Jahr fast eine halbe Million weniger.

Der Tourismus steht für 13 Prozent der türkischen Wirtschaft, 8 Prozent aller Arbeitsplätze hängen von der Branche ab.

Twitter-Sarkasmus:

su mit Reuters

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