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Israel genehmigt erstmals seit 25 Jahren Bau neuer Siedlung im Westjordanland


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Israel genehmigt erstmals seit 25 Jahren Bau neuer Siedlung im Westjordanland

Pünktlich zum palästinensischen Tag des Bodens, der an Landenteigungen erinnert, hat Israel zum ersten Mal seit 25 Jahren den Bau einer neuen Siedlung im Westjordanland genehmigt. Dabei sollen etwa 2000 Wohnungen entstehen. Bis dahin wurden bestehende Siedlungen erweitert oder nachträglich genehmigt. Die Entscheidung für die Errichtung einer neuen Ortschaft nördlich von Ramallah fiel einstimmig. Sie soll für die Einwohner des Anfang Februar geräumten illegalen Außenpostens Amona entstehen. Derzeit leben etwa 600 000 Israelis in mehr als 200 Siedlungen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem. Der UN-Sicherheitsrat, der alle Siedlungen als illegal bezeichnet, hatte Israel im Dezember zu einem vollständigen Siedlungsstopp in den besetzten Palästinensergebieten und in Ost-Jerusalem aufgefordert.

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