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Serbien wählt neuen Präsidenten - Vucic klarer Favorit


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Serbien wählt neuen Präsidenten - Vucic klarer Favorit

Bei der Präsidentenwahl in Serbien erscheint ein Sieg von Ministerpräsident Vucic sicher. Es stellt sich lediglich die Frage ob er es in der ersten Runde schafft, oder ob es eine Stichwahl geben wird. Dabei könnte der Komiker Beli eine entscheidende Rolle spielen.

Rund sieben Millionen Serben sind heute aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Ministerpräsident Alexsandar Vucic könnte die Wahl schon in der ersten Runde gewinnen: Er kommt Umfragen zufolge auf rund 56 Prozent der Stimmen.

Experten zufolge strebt Vucic das Präsidentenamt aus taktischen Gründen an. Er wolle so verhindern, dass ein Konkurrent Staatschef wird. Es wird damit gerechnet, dass Vucic einen Gefolgsmann zum Regierungschef machen wird.

Der 47-Jährige zieht bereits jetzt die Fäden im Balkanland. Er führt die mit Abstand wichtigste Regierungspartei, hat eine Zweidrittelmehrheit im Parlament und koordiniert die Geheimdienste.

Die Opposition ist heillos zerstritten. Insgesamt zehn Kanidaten treten an. Sie beklagen unfaire Bedingungen. Vucic habe mehr Berichterstattung in den Medien bekommen, als alle anderen Kandidaten zusammen. Der frühere Außenminister Vuk Jeremic bemängelt, dass die OSCE diesmal nicht die Wahl beobachte.

Die serbische Intelligentsia unterstützt den früheren Bürgerbeauftragten Sasa Jankovic. Sie halten ihn für fähig, Korruption und Vetternwirtschaft zu bekämpfen.

Für eine Überraschung könnte der Komiker Luka Maksimovic sorgen. Er tritt als Beli – der Weiße an und begeistert vor allem junge Wähler.

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